Bild: Stillebensmittel

Der neue Slow Food Genussführer ist da

Er ist wieder da! Nach einem Jahr Pause ist der Slow Food Genussführer zurück, mit neuen Rubriken, wie dem »ABC der regionalen Köstlichkeiten«, und über 100 neuen Lokalen. Der Genussführer präsentiert sich damit mehr denn je als Restaurantführer und Guide für all diejenigen, denen die Bewahrung regionaler Geschmacksvielfalt am Herzen liegt. Haben Sie schon einmal von der Alblinse gehört? Wissen Sie, was sich hinter Pfefferpotthast, Rauchemaat oder Ofenflutschern verbirgt? Wenn nicht, liegen Sie mit dem aktuellen Genussführer goldrichtig: 111 regionale Spezialitäten werden in kurzen, liebevoll gestalteten Porträts vorgestellt. Darüber hinaus werden bio-zertifizierte Lokale gesondert ausgewiesen; die »10 Gebote der Slow Food-Gastrokritik« machen die Bewertungskriterien transparent. Im Zentrum stehen aber selbstverständlich die detaillierten Beschreibungen der Restaurants und ihrer Spezialitäten: Wer ehrliche Küche ohne Chichi sucht, findet den traditionell zubereiteten Labskaus oder Schweinsbraten; wer modernen Interpretationen aufgeschlossen ist, greift auch mal zu Hirschcarpaccio oder probiert die gratinierten Spinatknödel mit sautierten Baumpilzen. Das schmeckt nicht nur hervorragend, sondern ist garantiert auch ohne Geschmacksverstärker und Convenience-Produkte hergestellt – dafür steht die Slow Food-Schnecke, die auch bei der dritten Ausgabe unbeirrt Kurs hält.

Technische Daten

Paperback: 608 Seiten | Maße: 221 x 128 x 30 cm | ISBN-13: 978-3-86581-809-6
Verlag: Oekom | Erscheinungsdatum: 26.09.2016 | Sprache: Deutsch

Inhalt: Herausgeber und Testgruppen | Geleitwort von Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland | Vorwort der Slow Food Genussführer-Kommission | Die Genussführer-Testkriterien | Was ist eigentlich Slow Food? | Die Arche des Geschmacks | Kleine Warenkunde | ABC der regionalen Spezialitäten | Nachwort | Gaststättenregister | Ortsregister

Vorwort

von Wieland Schnürch | Leiter der Genussführer-Kommission

Wissen Sie, liebe Leser, was Bauchstechala sind – vielleicht ein mittelalterliches Folterinstrument? Oder Geräisde? Oder ein Holsteiner Mehlbüddel? Oder haben Sie schon einmal von der Höri-Bülle gehört? Oder gar von Nonnafürzle? Falls nicht, finden Sie die Erklärung dieser seltsamen Ausdrücke im Anhang dieses Buches. Dort haben wir in einem »ABC der regionalen Spezialitäten« alle in den Speisekarten zitierten mundartlichen Spezialbegriffe für Sie zusammengetragen. So ist ein kleines Kompendium der regionalen Köstlichkeiten entstanden, das unseren Fokus auf Regionalität hervorragend ergänzt. Dies ist aber bei weitem nicht die einzige Neuerung im Genussführer 2017/18, der sich nach zwei Jahren mit stark erweitertem Umfang und zahlreichen Sonderkapiteln eindrucksvoll zurückmeldet. Slow Food-Deutschland tritt nun noch präsenter auf und erläutert in mehreren Beiträgen zur Programmatik der Bewegung, zur Arche des Geschmacks und zu wichtigen Grundnahrungsmitteln seinen Standpunkt. Auch unsere Kriterien für die Aufnahme in dieses Buch haben wir auf vielfachen Wunsch transparenter gemacht und ausführlich erläutert.

Esst & trinkt natürlich, bleibt gesund!

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